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DGB-Chef Hoffmann stärkt Metallern in Tarifkonflikt Rücken

Die 3,9 Millionen Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie erhalten für ihre Forderung nach Arbeitszeitverkürzung auf 28 Wochenstunden bei teilweisem Lohnausgleich Rückendeckung vom DGB.

„Die Arbeitgeber müssen mit ihrer Blockade endlich aufhören. Kein Unternehmen geht vor die Hunde, nur weil es einen Teil-Lohnausgleich für Beschäftigte zahlt, die vorübergehend ihre Arbeitszeit etwas reduzieren“, sagte Reiner Hoffmann, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (Dienstagausgaben).

„Von den Arbeitnehmern wird immer Flexibilität erwartet - mit bundesweit einer Milliarde unbezahlten Überstunden im letzten Jahr. Aber auch die Beschäftigten wünschen sich mehr Flexibilität, was Dauer und Lage ihrer Arbeitszeiten angeht.“ Die Unternehmen sollten sich einmal klarmachen, dass sie in zunehmendem Wettbewerb um Fachkräfte stünden. „Das Thema Zeit ist für die Beschäftigten immer wichtiger geworden”, so Hoffmann weiter.

Der DGB-Vorsitzende verteidigte auch die Lohnforderung der IG Metall. Diese sei vernünftig: „Sechs Prozent Plus - das wäre ein wichtiges Signal. Der DGB ist solidarisch mit den Kollegen.“