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DIW-Ökonom Fratzscher kritisiert digitale Bilanz der Bundesregierung

Anlässlich des Besuchs von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bei der Computerspielmesse Gamescom hat der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, scharfe Kritik an der Digitalpolitik der Bundesregierung geübt.

„Die digitale Infrastruktur in Deutschland gehört heute zu der schlechtesten der Industrieländer, mit einer der geringsten Abdeckung durch Glasfasernetze“, sagte Fratzscher dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Die unzureichenden digitale Infrastruktur in Deutschland ist ein Wettbewerbsnachteil und gefährdet langfristig den Wirtschaftsstandort Deutschland“, warnte der Ökonom. „Der deutsche Staat muss sicherstellen, dass die digitale Infrastruktur den höchsten Ansprüchen genügt“, forderte Fratzscher.