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Entwicklungsminister Müller mahnt zur Einhaltung der globalen Klimaziele

Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) fordert kurz vor den entscheidenden Sondierungsgesprächen im Bund und der anstehenden Weltklimakonferenz in Bonn mehr Ehrgeiz in der Klimapolitik.

„Das verabredete 2-Grad-Ziel lässt sich nur erreichen, wenn alle an einem Strang ziehen und konsequent auf erneuerbare Energien setzen“, sagte Müller den Zeitungen des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND, Donnerstag), „in unseren Partnerländern, aber auch bei uns zuhause“. Damit signalisiert Müller Kompromissbereitschaft gegenüber den Grünen, die bisher in der Klimapolitik auf Widerstände mit Union und FDP gestoßen sind. 

Müller sieht sein Ressort als internationales Klimaministerium, das in den letzten Jahren die Energiewende in Afrika und Asien gestartet habe: „Vom modernsten Solarkraftwerk in der marokkanischen Wüste, über Bürgerenergie in Afrika bis zur Solarpartnerschaft mit Indien.“ Mit diesen Klimainvestitionen in Entwicklungs- und Schwellenländern, so Müller, „leistet das Ministerium bereits einen Reduktionsbeitrag, der über 25 Prozent der deutschen CO2-Emissionen entspricht“.