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Hüller musste für "Fack ju Göhte" Angstgrenze überwinden

Sandra Hüller begreift den Wechsel vom Beinahe-Oscar-Film „Toni Erdmann“ zur Schulkomödie "Fack ju Göhte 3" als schauspielerische "Forschungsaufgabe".

Sie habe "bestimmte Angstgrenzen" überwinden müssen, sagte Hüller dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND, Samstagsausgabe). Der Film habe nicht so recht in ihr Profil gepasst. "Andererseits: Was soll das überhaupt sein: mein Profil? Wieso soll ich nur Sachen machen, die ich kann?"

Beim Dreh habe sie gemerkt, "vor welcher Herausforderung Lehrer jeden Tag stehen, ihre Schüler mit einem Thema einzufangen", so Hüller gegenüber dem RND. Sie spielt in der Erfolgskinoreihe die neue Fachkraft Biggi Enzberger: "Ich stand vor 250 Schülern in der Turnhalle des Gymnasiums Kirchheim und sollte zwischen angeblichen Mobbing-Opfern und -Tätern vermitteln", so die Darstellerin.