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"Kann mir Lahm als Trainer und als Manager vorstellen"

Am Sonnabend beendet Bayern Münchens Kapitän Philipp Lahm seine aktive Fußballkarriere. Für Erfolgstrainer Ottmar Hitzfeld, unter dem Lahm 2002 seinen Einstand als Spieler des FC Bayern feierte, hört damit ein Spieler auf, „der schon damals, als ganz junger Bursche, der perfekte Fußballer war.

Mit Lahm hört nicht nur der Kapitän auf. Es hört ein Leistungsträger auf, der immer auf hohem Niveau konstant seine Leistung gebracht hat. Da geht ein großes Stück des Puzzles, ein gewichtiges Stück des gesamten Gefüges, der Geschlossenheit“, sagte Hitzfeld dem Fußballportal Sportbuzzer.  
Der ehemalige Bayern-Trainer hofft, dass sein ehemaliger Spieler „dem Fußball erhalten bleibt.  Egal, ob er nun Trainer oder Manager wird. Mit seiner Erfahrung, seinem Wissen und seinem Intellekt könnte ich ihn mir in beiden Rollen gut vorstellen.“ Dabei glaubt er trotz gescheiterter Verhandlungen Lahms mit den Bayern-Bossen Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge, „dass ihm die Türen bei Bayern weiterhin offen stehen“.
Die Rolle als Lahm-Nachfolger traut der 68-Jährige Joshua Kimmich zu. „Er kann die Position, das hat er in der Nationalelf unter Jogi Löw bewiesen. Er hat die Spielintelligenz, die Technik und die Ruhe am Ball. Aber ich weiß nicht, wie sich Carlo Ancelotti entscheiden wird.“ 
An Lahm erinnert sich Hitzfeld noch heute als einen Spieler, „dessen Wort immer gezählt hat, auch wenn er zu meiner Zeit noch nicht Kapitän war. Philipp hat immer eine klare Meinung vertreten, hat sich nie in den Vordergrund gedrängt. Es gab fachliche Diskussionen, aber nie wirklich Streit mit ihm. Er war stets ein vorbildlicher Spieler.“ 
Einen Wunsch hat Hitzfeld, der zum letzten Pflichtspiel Lahms am Sonnabend gegen Freiburg in München nicht anwesend sein wird, weil sein Bruder goldene Hochzeit feiert: „Dass er schnell loslassen kann, Ruhe und Abstand findet. Dass er die Zeit nutzt, sich um seine Familie zu kümmern. Das ist ja ein Privileg. Und auch, dass er mal die Beine hochlegt.“

Das vollständige Interview lesen Sie auf www.sportbuzzer.de