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Leverkusen-Manager Boldt: „Der größte Fehler wäre, Rudi Völler zu kopieren“

Jonas Boldt, Manager vom Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen, wird im Stadion manchmal nicht erkannt.

Das verriet er dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) jetzt anhand eines Beispiels schmunzelnd. „Ich saß auf der Tribüne, habe mir ein Spiel angeguckt und wurde angesprochen: ‚Arbeiten Sie für Leverkusen?‘ – ‚Ja.‘ – ‚Sind Sie Scout? Dann arbeiten Sie doch total eng mit Jonas Boldt zusammen, oder?‘ Der Herr fing an, über mich zu erzählen. Ich meinte dann nur: ‚Ja, ist ein super Typ, der Boldt.‘ Also der Name in der Funktion ist in der Branche bekannt, das Gesicht dazu vielleicht nicht jedem.“  

Der gerade 34 Jahre alte und damit jüngste Manager der Bundesliga hat kein Problem damit, ständig als Schattenmann seines Vorgesetzten Rudi Völler zu gelten: „Rudi ist als Galionsfigur, als Gesicht des Vereins am gefragtesten. Mein Hauptthema ist eher, das ganze strategische, operative Geschäft im Sport im Hintergrund am Laufen zu halten. Und da gibt er mir Rückendeckung, Vertrauen und lässt mich sehr viel machen. Die Konstellation ist ideal. Der größte Fehler wäre, Rudi Völler zu kopieren“, sagte Boldt dem RND. Er genießt die Arbeit mit dem früheren Nationalstürmer und Weltmeister Völler: „Zu 90 Prozent sind wir auf einer Wellenlänge. Rudi ist so lange im Geschäft, da ist es faszinierend zu sehen, wie schnell er Strömungen und Tendenzen erkennt."