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Martin Schulz: Erdogan muss sich in Deutschland an die Regeln halten

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat vom türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan demokratisches Wohlverhalten verlangt, sollte es zu einem Wahlkampfauftritt Erdogans in Deutschland kommen.

Gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) sagte Schulz, er teile „ausdrücklich die Sorge von Ralf Jäger über einen möglichen Auftritt von Erdogan in Deutschland“. Der Innenminister von Nordrhein-Westfalen hatte gesagt, es sei Aufgabe des Bundes, dafür zu sorgen, dass solche Auftritte weder in NRW noch irgendwo anders in Deutschland stattfänden.

Schulz sagte am Donnerstag, „wie jeder andere Vertreter benachbarter und befreundeter Staaten ist natürlich auch Herr Erdogan in Deutschland willkommen“. Vorausgesetzt, er halte sich an die demokratischen Gepflogenheiten des „partnerschaftlichen Umgangs in und mit einem demokratischen Rechtsstaat, ohne Wenn und Aber“. Deshalb müsse „klar sein, dass er sich an diese Regeln hält, wenn er tatsächlich zu uns nach Deutschland kommen möchte".