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Martin Schulz will unabhängig vom Wahlausgang SPD-Chef bleiben

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz will auch im Fall einer Niederlage bei der Bundestagswahl SPD-Vorsitzender bleiben.

„Ich werde mich auf dem nächsten Parteitag natürlich um eine Wiederwahl bewerben“, kündigte Schulz am Montag bei einer Leserveranstaltung des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND) in Berlin an. „Die SPD kann längere Rhythmen in der Amtszeit ihrer Vorsitzenden ganz gut gebrauchen.“ Auch dem nächsten Bundestag will der SPD-Politiker unabhängig vom Wahlergebnis angehören, sofern er gewählt wird: „Es wäre doch unlogisch, dieses Mandat nicht anzunehmen“, sagte er.

Die Spitzenkandidaten der aussichtsreichen Parteien für die Bundestagswahl stellen sich im Haus der Bundespressekonferenz in den nächsten Wochen den Fragen der Leser des RedaktionsNetzwerks Deutschland, zu dem unter anderem die Leipziger Volkszeitung, Hannoversche Allgemeine Zeitung, Ostsee-Zeitung und Märkische Allgemeine gehören. Schulz machte am Montag vor knapp 200 Lesern den Anfang. Zugesagt haben alle Spitzenkandidaten mit Ausnahme der CDU-Vorsitzenden Angela Merkel.