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Max Mutzke bereut Castingshow nicht

Fragt man Ex-ESC-Teilnehmer Max Mutzke nach seiner Zeit unter Vertrag bei Stefan Raab, so vergleicht er diese mit dem Abitur. Dieser Vergleich ist durchaus positiv gemeint

Der Sänger Max Mutzke (35) bereut seine Zeit als Castingshow-Teilnehmer in Stefan Raabs Fernsehshow „TV total“ nicht: „Die ersten beiden Jahre empfinde ich rückblickend wie das Abitur. Sie sind mein Fundament. Ohne diese Zeit wäre ich nicht der, der ich heute bin“, sagte Mutzke in einem Interview mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).
Davon, dass er auch nach der Teilnahme am Eurovision Song Contest (ESC) 2004 weiterhin bei dem Entertainer unter Vertrag stand, hätten beide Seiten profitiert. „Ich hatte Glück: Stefan Raab war nicht darauf angewiesen, mich zu melken“, sagt Mutzke.
Mittlerweile geht der Künstler eigene Wege – und ist nicht zu stolz, auf Familienfesten und in kleinen Clubs aufzutreten. „Aber ich musste mich emanzipieren, mich durchkämpfen, und das hat auch funktioniert. Ich erkenne das an meinem Terminkalender, den Radioeinsätzen, Einladungen in TV-Shows, Zuschauerzahlen bei Konzerten und dem Kontostand“, sagt Mutzke.
Dem Künstler war 2004 ein Raketenstart gelungen. Als Gewinner des Gesangswettbewerbs „Stefan sucht den Super-Grand-Prix-Star“ in Stefan Raabs Fernsehshow „TV total“ qualifizierte er sich für die deutsche Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest (ESC). Dort setzte er sich mit dem von seinem Mentor Raab geschriebenen Song „Can’t Wait Until Tonight“ gegen neun Konkurrenten durch. Als er schließlich am 15. Mai 2004 beim ESC im türkischen Istanbul Achter wurde, hatte er mit der Al-Green-artigen Soulnummer längst einen Nummer-Eins-Hit in Deutschland gelandet.