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Meuthen: AfD steht für Tolerierung nicht zur Verfügung

Die Alternative für Deutschland (AfD) will auch nach möglichen Neuwahlen in der Opposition bleiben.

„Wir stehen frühestens 2021 für Gespräche über eine Regierungsbeteiligung bereit“, sagte Parteichef Jörg Meuthen dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Wir wollen jetzt eine stabile Opposition bleiben." Auch eine Tolerierung einer möglichen Minderheitsregierung lehnte Meuthen ab, schloss sie aber nicht für die ganze Partei aus. „Über die eventuelle Tolerierung einer Minderheitsregierung müssen die Parteigremien entscheiden. Ich persönlich halte davon wenig. Unser Land ist zu wichtig, es braucht eine stabile Regierung.“

Meuthen erwartet nach dem Scheitern der Sondierungen den baldigen Rückzug von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Dem RND sagte er: „Die Merkel-Dämmerung ist angebrochen, die AfD muss nichts mehr dafür tun. Nach der krachenden Wahlniederlage und dem Platzen der Gespräche wird sie jetzt von den eigenen Leuten abgesägt. In der CDU werden schon die Messer gewetzt.“

Neuwahlen wären eine große personelle und finanzielle Herausforderung für die  AfD:  „Wir werden uns Neuwahlen stellen. Das ist natürlich eine fordernde Aufgabe und wird an die Substanz gehen“, sagte Meuthen.