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Özdemir lobt Bundespräsident Steinmeier für Rede zur Einheit

Grünen-Chef Cem Özdemir sieht in der Rede von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zum Tag der Deutschen Einheit den überfälligen Versuch, den Begriff der Heimat von rechtsnationalem Ballast zu befreien.

„Ich finde es gut, dass der Bundespräsident den Heimatbegriff positiv setzt und nicht denen überlässt, die unsere Republik schlecht reden und unser Land spalten“, sagte Özdemir dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Heimat darf kein ausschließender Begriff sein, sondern ein einschließender“, betonte Özdemir.

 Zudem sieht der Grünen-Politiker in der Rede des Bundespräsidenten eine Bestätigung für ein Kernanliegen seiner Partei. „Der Bundespräsident fordert de facto ein Einwanderungsgesetz. Da stimme ich ihm zu“, sagte Özdemir dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. „Entscheidend ist, wo jemand hin will - und nicht, wo jemand herkommt“, sagte Özdemir. Zur Integration gehöre die Achtung des Grundgesetzes und der Werte Deutschlands. „Dies gilt nicht nur für Zugewanderte, sondern auch für den ein oder anderen AfDler, der die Grundwerte unseres Landes ebenfalls nicht anerkennen will“, so Özdemir.