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SPD-Generalsekretärin fordert Dialog statt Ausgrenzung im Umgang mit der Türkei

„Dialog und Verständigung“ statt Ausgrenzung hat SPD-Generalsekretärin Katarina Barley im Umgang mit der Türkei gefordert. Nach dem knappen Sieg Erdogans beim Referendum sagte die SPD-Politikerin dem RND: „So schwer es auch fällt, müssen wir gerade jetzt weiter auf Dialog und Verständigung setzen.“

Alle Türkinnen und Türken, die sich gegen einen Umbau des Staates zu einem Ein-Personen-System gestellt hätten, „haben unsere volle Unterstützung“. Erdogan sei nicht die Türkei, betonte Barley. „Das Ergebnis des Referendums zeigt, dass die türkische Gesellschaft gespalten ist.“ Sie hoffe,  dass Erdogan respektvoll mit diesem Ergebnis umgehe. Allerdings wäre „die angekündigte Wiedereinführung der Todesstrafe eine fundamentale Verletzung unserer europäischen Werte“.