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SPD und Linkspartei setzen auf baldiges Ende der Ära Merkel

Die jüngsten Umfrageverluste für die CDU im Saarland und die damit verbundene Option für eine rot-rote Mehrheit bei der bevorstehenden Landtagswahl sehen SPD und Linkspartei als Vorboten für ein Ende der Ära Angela Merkel im Bund.

Gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) sagte SPD-Vize Ralf Stegner: „Die angebliche Unbesiegbarkeit Angela Merkels gerät ins Wanken.“ Die ermutigenden Umfragen  wertet der Sozialdemokrat als Mittel, „die unseren Kampfgeist befeuern“.

Die Linken-Fraktionschefin im Bundestag, Sahra Wagenknecht, sagte gegenüber dem RND: „Ein Regierungswechsel an der Saar wäre ein Rückschlag für Angela Merkel und würde die Chance verbessern, über den Bundesrat die schlimmsten Fehlentscheidungen der Agenda 2010 rückgängig zu machen.“ Wagenknecht hofft, dass Martin Schulz mit einem solchen rot-roten Schub nicht mehr nur über soziale Gerechtigkeit rede, „sondern dass er spätestens dann die schon vorhandene Mehrheit im Bundestag nutzt“, um mehr soziale Gerechtigkeit wahrzumachen.

FDP-Chef Christian Lindner nannte in diesem Zusammenhang die CDU einen Ausfall gegenüber der nach links drängenden SPD, die auch neue Chancen für seine Liberalen eröffne. „Da die Union als Gegengewicht zum Linksruck der SPD ausfällt, stärken uns viele“, sagte der FDP-Chef dem RND.  „Ohne uns im saarländischen Parlament kommt Rot-Rot.“