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Schriftstellerin Thea Dorn wirbt für „aufgeschlossenen Patriotismus“

Die Schriftstellerin Thea Dorn hat sich für einen aufgeschlossenen Patriotismus ausgesprochen. Den Zeitungen des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND) sagte sie: „Dem tumben Nationalismus, der sich seit einer Weile neu beleben möchte, können wir nur begegnen, wenn wir die Liebe zum Eigenen nicht als etwas per se Reaktionäres verteufeln, wie es der linke Mainstream tut.“

Der Patriotismus solle sich aus der kenntnisreichen, souveränen Liebe zur eigenen Geschichte und Kultur speisen, „und nicht aus dem verdruckst aggressiven Gefühl, zu kurz gekommen zu sein“. Das Ur-Deutsche lasse sich jedoch nicht auf eine Kurzformel bringen. Dem RND sagte Dorn: „Ich behaupte sogar, dass die Deutschen besonders komplizierte und widersprüchliche Charaktere sind, deshalb finde ich sie ja so aufregend. Neben dem deutschen Hang zum Romantischen, zum Träumerischen, ja zum Chaotischen gab es immer den Hang zum restlos Disziplinierten, Überordentlichen.“