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Schulz: Exzesse bei Managergehältern müssen aufhören

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat die Union aufgefordert, noch vor der Bundestagswahl einer Begrenzung von Managergehältern zuzustimmen. „Exzesse bei den Managergehältern“ müssten „endlich beendet werden“, sagte Schulz den Zeitungen des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND).

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz fordert, dass „Exzesse bei den Managergehältern“ „endlich beendet werden“ müssten. Diesem Ziel diene der gerade vorgelegte Gesetzentwurf der SPD-Bundestagsfraktion. „Ich erwarte jetzt, dass die Union unseren Vorschlägen folgt und wir noch vor der Wahl das Gesetz verabschieden können“, sagte er den Zeitungen des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND).

Schulz verteidigte die von ihm beabsichtigte Reform der Agenda 2010. „Alles hat seine Zeit“, habe schon der Prediger Salomon gesagt. 2003 habe es in Deutschland fast fünf Millionen Arbeitslose gegeben. Heute gebe es Rekordbeschäftigung und Fachkräftemangel. Die Arbeitsmarktpolitik müsse „an die aktuelle Situation angepasst werden“. Dazu würde Bundesarbeitsministerin  Andrea Nahles „schon sehr bald konkrete Vorschläge“ machen. Auf die Frage, ob er dafür die Genehmigung von Agenda-Erfinder Gerhard Schröder eingeholt habe, sagte Schulz: „Wir reden über die Zukunft, nicht über die Vergangenheit.“ Und natürlich spreche er „darüber regelmäßig auch mit Gerhard Schröder“.