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„Schulz-Pläne zu Agenda 2010 beschädigen Reformwillen in ganz Europa“

EVP-Chef im Europaparlament, Manfred Weber, sieht negative Effekte durch neue Debatte über Arbeitsmarkreform.

Die Pläne von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz zu Rückabwicklungen von Teilen der Arbeitsmarktreform gefährden nach Ansicht des Fraktionschefs der Europäischen Volkspartei im Europaparlament, Manfred Weber, den Reformwillen in ganz Europa.

„Europa braucht nichts dringender als den echten Willen zu Reformen in den einzelnen Staaten“, sagte der EVP-Fraktionschef den Zeitungen des RedaktionsNetzwerks Deutschland (Mittwoch-Ausgaben). Die Agenda 2010 sei  dabei das erfolgreichste Vorbild. „Schulz sollte daher  keinen sozialpolitischen Rollback machen,  sondern stolz auf das auch durch seine Partei Erreichte sein.“