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Schwesig: Angleichung der Rentensysteme in Ost und West ist Erfolg der SPD

Die stellvertretende SPD-Parteivorsitzende Manuela Schwesig reklamiert die Ost-West-Rentenabgleichung als Erfolg für ihre Partei.

„Die Angleichung der Rentensysteme in Ost und West ist ein wichtiger Erfolg der SPD“, sagte Schwesig dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Damit beseitigen wir eine der letzten Ungleichbehandlungen – das mussten wir in harten Verhandlungen bis zuletzt gegen die Union durchsetzen“, fügte die Familienministerin hinzu.

26 Jahre nach der Wiedervereinigung werde es allerhöchste Zeit, so Schwesig weiter. „Gleiche Renten in Ost und West sind eine Frage der Gerechtigkeit, es geht um die gleichwertige Anerkennung der Lebensleistung der Ostdeutschen“, sagte die Politikerin aus Mecklenburg-Vorpommern. „Die SPD hält Wort und verankert einen konkreten und verlässlichen Fahrplan nun gesetzlich. Damit vollendet sich die Deutsche Einheit um einen weiteren Schritt.“

Das Bundeskabinett hat am Mittwochvormittag einem Gesetzentwurf von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) zugestimmt, wonach die Ostrenten von Juli 2018 an bis 2025 in sieben Schritten angehoben werden. Der Bonus für Arbeitnehmer aus dem Osten, der bislang die Rentenunterschiede zwischen Ost und West abmildern sollte, wird im Gegenzug abgeschmolzen.