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Schwesig: „Wir brauchen mehr Köpfe aus Ostdeutschland“

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig möchte den Fokus der SPD bei ostdeutschen Kernthemen verbessert wissen. Zudem forderte die 43-Jährige gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) mehr Ostdeutsche in der ersten Reihe der Sozialdemokraten.

Angesichts des schwachen Abschneidens der SPD in den neuen Bundesländern hat die stellvertretende Parteivorsitzende Manuela Schwesig eine stärkere Fokussierung der SPD auf Ostdeutschland gefordert. „Ich hoffe und erwarte, dass meine Partei auch ein deutliches Zeichen für die Menschen in Ostdeutschland setzen wird. Wir müssen die Themen der Ostdeutschen viel stärker in den Mittelpunkt rücken“, sagte Schwesig dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND, Dienstag). „Wir brauchen mehr Köpfe aus Ostdeutschland, die die Anliegen der Menschen dort in Berlin repräsentieren“, fügte die Ministerpräsidentin aus Mecklenburg-Vorpommern hinzu.
Schwesig begrüßte die Entscheidung von SPD-Chef Martin Schulz, Arbeitsministerin Andrea Nahles für den Fraktionsvorsitz zu nominieren. „Die SPD muss jünger und weiblicher werden. Deshalb ist die Nominierung von Andrea Nahles für den Fraktionsvorsitz ist ein wichtiges Signal. Sie ist eine unserer profiliertesten Politikerinnen. Ich unterstützte ihre Kandidatur voll und ganz“. Die SPD-Politikerin forderte die Bundestagsfraktion auf, Nahles mit Mehrheit zu unterstützen. „ Jetzt ist wichtig, dass wir Andrea Nahles mit einem starken Ergebnis an die Spitze der Fraktion wählen.“.