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Shahak Shapira will kein Quotenjude sein

Der deutsch-israelische Satiriker und Autor Shahak Shapira (29) will kein „Quotenjude“ sein.

Den Zeitungen des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND) sagte er: „Das ist eine Rolle, die ich loswerden möchte. Ich habe sie mir auch nicht selbst verliehen, sondern die Nazis und Islamisten, die mich in diesem Land angegriffen haben. Ich habe sie aber angenommen, gerade deswegen. Allerdings hätte ich nicht erwartet, dass man mich dann darauf reduziert und aus mir immer den Quotenjuden machen möchte, der nur für Judenwitze und Antisemitismusdokus gut ist“.

Es nerve ihn, wenn man ihn als  „jüdischen Satiriker“ tituliere, dann müsse man auch Dieter Nuhr als „christlichen Comedian“ bezeichnen. Er sei leidenschaftlicher Atheist, betont Shapira. In der vergangenen Woche hatte er für Schlagzeilen gesorgt, als er von Twitter nicht gelöschte Hassbotschaften vor die Zentrale des sozialen Netzwerks in Hamburg sprühte. Im Gespräch mit dem RND wies er Vorwürfe zurück, die Sprayaktion sei eine PR-Aktion für sein am 18. August erscheinendes Buch „Holyge Bimbel. Storys Vong Gott u S1 Crew“. Darin erzählt er die Bibel in der Internetsprache nach.