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Transatlantik-Koordinator Hardt: Mit Trump steigt das Risiko

Jürgen Hardt (CDU), Koordinator der Bundesregierung für die transatlantischen Beziehungen, rechnet im Falle eines Wahlsieges von US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump mit möglichen Sicherheitsrisiken.

"Mich besorgen Äußerungen Trumps, wonach er Politik stärker aus dem Bauch heraus machen möchte und wenig auf langwierige Entscheidungsprozesse gibt. Damit steigt das potenzielle Risiko für falsche Entscheidungen", sagte Hardt dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Auch sei nicht klar, welchen außenpolitischen Kurs Trump verfolge: "Trumps bisherige Äußerungen stehen teils in Widerspruch zueinander: Einerseits sollen sich die USA auf sich selbst besinnen und sich aus Konflikten heraushalten – andererseits aber soll Amerika sich von niemandem auf der Nase herumtanzen lassen", sagte Hardt dem RND. Da sei es schwer zu sagen, ob sich die USA unter Trump international mehr oder weniger engagieren werden.

Allerdings gehe er davon aus, so Hardt, dass auch Donald Trump ein guter Präsident sein wolle. "Daher habe ich die positive Hoffnung, dass er im Falle eines Wahlsieges auf Berater hören wird – im In- und Ausland", sagte Hardt dem RND.