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Umfrage: Schuld für SPD-Abschwung liegt nicht bei Kanzlerkandidat Schulz

Die Deutschen sehen rund zweieinhalb Monate vor der Bundestagswahl keine Hauptverantwortung für den Abschwung der SPD bei Kanzlerkandidat Martin Schulz.

Laut einer repräsentativen Umfrage des Instituts YouGov im Auftrag des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND) finden nur 19 Prozent, dass Schulz „vor allem“ (8 Prozent) oder „eher“ (11 Prozent) verantwortlich für das Tief in den Umfragen ist. Insgesamt 54 Prozent glauben, dass SPD als Partei der Hauptgrund oder in gleichen Teilen Grund für den Abschwung ist. Außenminister Sigmar Gabriel sehen die Wähler nicht als bessere Alternative zu Schulz an. Nur sechs Prozent sagen, Gabriel hätte als Kanzlerkandidat „auf jeden Fall“ bessere Wahlchancen als Martin Schulz.45 Prozent glauben, Gabriel hätte „auf keinen Fall“ oder „eher nicht“ bessere Wahlchancen als Schulz.

Im RND-Wahlmonitor liegt die Union unverändert bei 38 Prozent. Die SPD verliert einen Punkt und kommt auf 24 Prozent. Grüne (8 Prozent), Linke (9 Prozent) und AfD (8 Prozent) bleiben unverändert, die FDP legt einen Prozentpunkt auf 9 Prozent zu. Laut der Umfrage sehen nur noch 16 Prozent der Befragten für Schulz eine Chance, den Abstand bis zur Bundestagswahl noch aufzuholen.