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documenta in Athen nur ein Missverständnis?

Juliane Stegner vom Athener Goethe-Institut spricht im Zusammenhang mit der documenta 14 von „Missverständnissen und enttäuschten Erwartungen“.

In einem Gastbeitrag für das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) schreibt die Leiterin der Kulturarbeit des Instituts: „Man hätte sich gewünscht, dass man sensibler mit der Stadt, ihren Bewohnern und ihrer Geschichte umgegangen wäre und die lokale Szene noch intensiver mit einbezogen hätte.“

Mittlerweile räumten jedoch auch Kritiker ein, dass eine documenta-Ausstellung in Athen auch Vorteile habe. Die Debatte zeige, „dass wir als Eingeborene Europas offensichtlich noch nicht so richtig viel voneinander wissen und dass wir noch viel voneinander lernen können“.

Die documenta findet in diesem Jahr erstmals nicht nur in Kassel, sondern auch in Athen statt. Die 14. documenta wird am 8. April in Athen eröffnet und läuft bis 16. Juli, am 10. Juni wird die Ausstellung in Kassel eröffnet.