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BAMF: Bundesinnenministerium sichert rasche Aufarbeitung zu

Nach den Korruptionsvorwürfen gegen eine frühere Mitarbeiterin des Flüchtlingsbundesamtes BAMF sichert das Bundesinnenministerium eine rasche Kontrolle von Asyl-Entscheidungen an.

„Die in der BAMF-Außenstelle ergangenen Anerkennungsbescheide werden nun schnellst möglich überprüft und gegebenenfalls zurückgenommen“, sagte Stephan Mayer (CSU), Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesinnenminister, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND/Samstagausgaben). Die Vorgänge seien „äußerst bedauerlich“. Mayer sagte, das BAMF arbeite eng mit der Staatsanwaltschaft zusammen und habe bereits im Herbst 2017 selbst die Strafanzeige gestellt. „Die Mitarbeiterin ist vom Dienst suspendiert worden. Die Ermittlungen dauern noch an, so dass ich mich zu dem weiteren Fall nicht äußern kann“, sagte der Staatssekretär.

Mayer erklärt, das BAMF praktiziere bereits ein Vier-Augenprinzip in der Außenstelle und Stichprobenkontrollen durch die Zentrale. Ein weiterer Ausbau dieser Qualitätsoffensive sei im Koalitionsvertrag vereinbart worden. „Es gilt Gründlichkeit vor Schnelligkeit“, sagte er.