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„Haushalte nicht auf dem Rücken der Beschäftigten sanieren“

Vor der ersten Tarifrunde für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen verteidigen die Gewerkschaften ihre Forderung nach sechs Prozent mehr Lohn.

„Wir werden nicht akzeptieren, dass die Gemeinden ihre Haushalte auf dem Rücken der Beschäftigten sanieren. Nach einigen mageren, maßvollen Jahren sind jetzt die Kolleginnen und Kollegen dran“, sagte Ulrich Silberbach, Vorsitzender von DBB Beamtenbund und Tarifunion, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND/Montagausgaben). Die Verhandlungen für die rund 2,3 Millionen Beschäftigten beginnen am Montag in Potsdam.

 

Silberbach kritisierte jüngste Äußerungen des Verbandes der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA). „Die von der VKA aufgerufenen sechs Milliarden Euro Gesamtvolumen unserer Forderung sind kein überzeugendes Gegenargument“, sagte der DBB-Chef. „Allein die Kommunen haben im vergangenen Jahr bei den Steuereinnahmen einen Überschuss von 9,8 Milliarden erwirtschaftet. Das Geld ist also da.“