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Zwei Millionen Cyber-Angriffe auf die Bundeswehr

Die Bundeswehr ist millionenfach zum Ziel illegaler Hacker- und Cyber-Attacken geworden.

„An den dezentralen Internet-Übergängen wurden durch die Bundeswehr in 2017 etwa zwei Millionen unberechtigte und mit Schadpotenzial behaftete Zugriffsversuche erkannt und abgewehrt“, sagte ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND, Sonnabendausgaben).

 Bei Auslandseinsätzen musste die Bundeswehr im vergangenen Jahr rund 29 000 Cyber-Attacken aus dem Internet bekämpfen, davon etwa 8000 der Gefahrenstufe „hoch“.  Als „hoch“ und damit besonders gefährlich (Kategorie „Exploits“) stuft das Ministerium Zugriffsversuche ein, die herkömmliche IT-Sicherheitsmaßnahmen wie Firewalls, Virenschutzprogramme oder zentrale Überwachungssysteme nicht mehr beherrschen. Diese Angriffe nutzten gezielt Schwachstellen aus, um Schäden anzurichten. Klassische Angriffswerkzeuge seien sogenannte DDoS-Tools und Schadprogramme.

Alle „erkannten“ Versuche, in die sensiblen Datennetze der Truppe einzudringen, hätten jedoch abgewehrt werden können. Ob durch „nicht erkannte“ Hacker-Angriffe Schaden in den Systemen der Streitkräfte entstanden sei, teilte das Ministerium nicht mit