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Sänger Kunze hofft auf eine Zukunft des Echos als Jurypreis

Der Sänger Heinz Rudolf Kunze hofft, dass der Echo in neuer Form als Jurypreis zu retten ist. Der 61-Jährige sagte dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND): „Ich möchte schließlich noch den Lebenswerkpreis haben.“

Die Verleihung des Echo an die Rapper Kollegah und Farid Bang am 12. April hatte eine Diskussion über Antisemitismus im Rap nach sich gezogen. Infolge wurde der Echo in seiner bisherigen Form abgeschafft. Kunze äußerte sich gegenüber dem RND auch über die deutschsprachige Popmusik. Die ist dem Liedermacher zu zahm: „Es ist eine seltsame Situation, dass wir alten Säcke den Jungen erklären müssen, wie wild geht.“

Vom Schicksal wünscht sich Kunze, „dass ich noch sehe, wie mein kleiner Enkel, der noch nicht mal ein Jahr alt ist, groß wird“. Am 4. Mai erscheint sein 36. Album „Schöne Grüße vom Schicksal“..